Schärfentiefe
In der Fotografie ist die Schärfentiefe die Entscheidung, was scharf wird. Eine Ebene tritt klar hervor, der Rest verschwimmt. Diese Wahl - was ich in den Fokus hole und wie tief ich gehe - ist die eigentliche Arbeit hinter Schärfentiefe.
Wir leben in einer Zeit großer Umbrüche, aber die passieren nicht im Wochentakt. Was sich Woche für Woche zeigt, sind Details und Perspektiven, die zusammenhängen, wenn man genau hinsieht. Genau die hole ich in den Fokus - an der Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft und Politik: nicht die Meldung, die ohnehin überall steht, sondern den Zusammenhang dahinter, den man leicht übersieht.
Mein Versprechen ist kein weiterer Nachrichtenüberblick, den bekommst du anderswo schneller. Was ich beitrage, ist die Einordnung. Ich beginne beim nüchternen Befund: Was ist wirklich der Stand der Dinge, jenseits von Hype und Zuspitzung? Und dann zeige ich, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt, oft über Themenfelder und Ländergrenzen hinweg. Wo es den Zusammenhang erklärt, frage ich auch nach den Interessen dahinter. Aber das ist Mittel, nicht Masche: Es geht mir um Relevanz, nicht um Enthüllung.
Vieles davon wird in englischsprachigen Podcasts, Substacks und Fachdebatten längst diskutiert, nur liest das kaum jemand systematisch mit. Ich tue das und ordne ein, was davon über den Einzelfall hinausweist.
Das hier ist für dich, wenn du neugierig bist, dir gern selbst ein Urteil bildest und von den großen Verschiebungen unserer Zeit fasziniert bist, aber nicht die Zeit hast, all die Originalquellen selbst zu verfolgen. Es ist nichts für dich, wenn dir die Schlagzeile reicht.
Ich mache das nicht zum ersten Mal, nur zum ersten Mal systematisch. Seit Jahren stoße ich auf Dinge, ordne sie für mich ein und teile meine Sicht. Dabei merke ich, dass diese Einordnung in meinem Umfeld Gespräche anstößt. Schärfentiefe holt das aus meinem Bekanntenkreis heraus und macht es für jeden zugänglich, der denselben Blick sucht.
Eine Ausgabe besteht aus einem längeren Leitstück und zwei, drei kürzeren Einordnungen. Du entscheidest, wie tief du gehst. Es erscheint wöchentlich.
Eines noch, weil Glaubwürdigkeit wichtig ist: Ich produziere Schärfentiefe mit KI-Werkzeugen mehrerer Anbieter - Claude (Anthropic), Gemini (Google) und ChatGPT (OpenAI). Das ist kein Beiwerk, sondern die Voraussetzung. Eine Informationsbasis in dieser Breite zu recherchieren, zu analysieren und gegenzuprüfen, wäre für einen Einzelnen ohne KI nicht zu leisten. Aus dieser geprüften Basis treffe dann ich, der Mensch, die zwei Entscheidungen, auf die es ankommt: was relevant ist und wie es formuliert wird. Und wo eines dieser KI-Unternehmen selbst zum Thema wird, sage ich es im Text dazu.
Wenn das nach etwas klingt, das du lesen willst: Trag dich ein. Ein Brief, jede Woche.